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Singen: Polizei übt Terroranschlag am Bahnhof

•In der Nacht auf Donnerstag •200 Statisten und Polizisten im Einsatz •Bahnbetrieb nicht beeinträchtigt

Symbolbild: Terror-Simulation am Bahnhof
Symbolbild: Terror-Simulation am Bahnhof

Der Singener Bahnhof liegt unmittelbar an der Schweizer Grenze und ist ein Hauptumsteigebahnhof für Fahrgäste in und aus der Schweiz. Doch wie lassen sich die Abläufe der Polizeikollegen aus Schweiz und Deutschland optimieren und besser aufeinander abstimmen? Darum geht es in einem großen Ernstfall, welchen Bundespolizei und Zoll am kommenden Donnerstag im frühen Morgen simulieren.


Die Bundespolizei Konstanz warnte bereits in einer Pressemeldung vor simulierten Schüssen und Explosionen vor der Übung, um die Bürger darauf vorzubereiten.


Statisten, Zöllner aus Deutschland und Schweiz, Bundespolizisten, Spezialkräfte - etwa 200 Statisten sind im Einsatz, um eine möglichst realistische Umgebung zu schaffen.


Durch die nächtliche Übungszeit während der Betriebsruhe (00:52-04:37) gibt es keine Beeinträchtigungen im Personenverkehr. Die Übung wird in der Zeit von 1 Uhr bis 4 Uhr geschehen. Reisende, welche sich in dieser Zeit auf dem Bahnhofsgelände befinden, werden aus diesem verwiesen. Desweiteren werden der Bereich sowie die beiden Unterführungen mit Sichtschutzzäunen versperrt. Selbst Pressevertreter sind auf Nachfrage nicht zugelassen.


Die Polizei richtet vor dem Bahnhof zur Zeit der Übung eine mobile Pressestelle ein und schaltet ein Bürgertelefon unter 07531-1288103, ebenso wird sie auch über Twitter (@bpol_bw) erreichbar sein.

Aus einsatztaktischen Gründen wird es absolut keine Möglichkeit geben, das Geschehen zu beobachten.


Quellen:


     》Text: Lucian Berndt

     》Bild: Symbolbild Tagesspiegel

     》Info: Südkurier und eigene Recherchen