Singen: Seehas erfasst Schafherde - 49 Tiere tot

Bundespolizei Konstanz: Schafherde von Regionalzug im Landkreis Konstanz erfasst - Zeugenaufruf der Bundespolizei

Die Unfallstelle kurz nach dem Haltepunkt Singen-Landesgartenschau | Bild: Bundespolizei Konstanz
Die Unfallstelle kurz nach dem Haltepunkt Singen-Landesgartenschau | Bild: Bundespolizei Konstanz

Singen (Hohentwiel) (ots) - Heute Morgen gegen 04:40 Uhr hat ein Regionalzug der SBB Deutschland ("Seehas") eine Schafherde bei Singen (Hohentwiel) im Landkreis Konstanz erfasst (vgl. dazu Pressemitteilung von heute Morgen, 08:06 Uhr). Bei dem Vorfall kamen 49 Tiere zu Tode.


Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Großteil der Gesamtherde von 450 Tieren in der Nacht das mittels Elektrozaun gesicherte Weidegelände verlassen. Wie das Verlassen möglich war, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Bundespolizei (siehe dazu auch nachstehenden Zeugenaufruf).


Viele der Tiere begaben sich auf die Gleise der nahe der Weide gelegenen Bahnstrecke Singen (Hohentwiel) - Engen. Der Lokführer des nahenden Zuges SBB 87650 ("Seehas") leitete bei Erkennen der Tiere zwar eine Schnellbremsung ein, konnte die Kollision mit zahlreichen Schafen aber letztlich nicht mehr verhindern.


Der Lokführer und die vier Reisenden im Zug blieben unverletzt.


Der sofort alarmierte Schäfer kümmerte sich vor Ort um seine entlaufenen Tiere. Durch die Tierrettung Südbaden wurden die getöteten Schafe bis 09:30 Uhr geborgen.


Die betroffene Bahnstrecke war bis 06:10 Uhr komplett gesperrt.


An der Lok entstand Sachschaden. Die endgültige Schadenhöhe - auch durch den Verlust der Tiere - wird derzeit noch ermittelt.


Im Zusammenhang mit dem Vorfall fragt die Bundespolizei: Wer hat heute Morgen Beobachtungen gemacht, die mit dem Ereignis in Zusammenhang stehen könnten? Wer kann darüber hinaus sachdienliche Hinweise geben?


Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Konstanz unter der Rufnummer 07531/ 1288-0 oder der kostenfreien Hotline unter 0800 6 888 000 entgegen.





Weitere Informationen:


Quelle: Pressemitteilung BuPo Konstanz

Text: Bundespolizei Konstanz

Bild: Bundespolizei Konstanz


Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Do. (Mittwoch, 06 Juni 2018 15:30)

    Ohje die armen :(