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Putzroboter aus Ulm gewinnt DB Putzchallenge

In Ulm startet zweijähriger Testbetrieb dieses Frühjahr - Unterstützung der Reinigungsteams

Der Putz-Roboter von Adlatus Robotics in Berlin beim testen. Bild: DB AG/Pablo Castagnola
Der Putz-Roboter von Adlatus Robotics in Berlin beim testen. Bild: DB AG/Pablo Castagnola

Die Firma Adlatus Robotics (》zur Website) hat ihn. Den Zweijahresvertrag zur Lieferung und Weiterentwicklung von Reinigungsrobotern mit der Deutschen Bahn. Dies hatte die 6-köpfige Jury in Berlin entschieden.


Adlatus Robotics wurde erst 2015 als Start-Up-Unternehmen in Ulm gegründet und hat jetzt direkt den ersten Platz bei Deutschlands erstem Putzroboterrennen belegt. Dabei trat das Ulmer Unternehmen gegen 3 internationale Unternehmen an.


In der "Automated Cleaning:Challenge" der Deutschen Bahn, welche am 30. Januar 2018 veranstaltet wurde, mussten sich die 4 Roboter auf einem rund 200 Quadratmeter großen Parkour gegen Ketchup, Chips, Milchflecken und sonstigen behaupten. Dabei spielten für die Jury vor allem die Punkte Bedienung des Geräts, Sicherheit von Reisenden und Bahnbetrieb sowie Sauberkeit eine große Rolle.


Experten der Deutschen Bahn haben in den letzten 3 Wochen die jeweils 15-minütigen Vorstellungen analysiert und ausgewertet. Adlatus Robotics gewann mit seinem Modell CR700 den ersten Platz.

Aber auch die Konkurrenz-Roboter der Firmen Cleanfix, TASKI Diversey und HEFTER cleantech schnitten insgesamt gut ab.


Da die Putzroboter-Technologie in öffentlichen Umgebungen noch sehr jung ist, können sich andere Firmen zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls qualifizieren.



Aufgrund des Standortes und der Nähe zum Bahnhof in Ulm startet der Testbetrieb dieses Frühjahr im Ulmer Hauptbahnhof.

Dort kann man also bald den CR700 in Aktion erleben! Später folgen noch weitere Bahnhöfe wie Berlin.

Nach der Testphase sollen deutschlandweit moderne Putzroboter die Bahnhöfe blank polieren. Dies sei allerdings keinesfalls eine Personaleinsparungsmaßnahme sondern eine Unterstützung, so die Deutsche Bahn. Das Ziel ist es, die Sauberkeit in den Bahnhöfen zu steigern. Deswegen wendet die DB jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag für die Reinigung auf.


Die Idee der "Automated Cleaning:Challenge" kommt vom digitalen Innovationlabor DBmindbox und der DB-Dienstleistungstochter DB Services.

Die DB möchte sich mit dem zweijährigen Test einen Überblick über Digitalisierungsperspektiven bei der Bahnhofsreinigung verschaffen




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