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Fahrgastrekord nach AirBerlin-Pleite

Durch AirBerlin-Pleite: neuer Fahgastrekord im Fernverkehr

Symbolbild airberlin - ©Pixabay, zur freien Verwendung
Symbolbild airberlin - ©Pixabay, zur freien Verwendung

Nach Informationen der WELT AM SONNTAG gibt es im Fernverkehr der Deutschen Bahn 2017 einen neuen Fahrgastrekord.

 

Nachdem in den letzten Jahren die Auslastung der ICE- und IC-Züge stetig stieg (2007 - 42,1%, 2016 - 52,9%), erwartet die Deutsche Bahn nun für 2017 eine Auslastung von 55%. Und dies trotz der Pannen in diesem Jahr, sei es die misslungene Eröffnung der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-München oder das Chaos durch die beiden sehr einflussreichen Herbsttiefe.

 

Doch dieser Andrang an Kunden kommt nicht von alleine: Die Bahn lockt mit Rabatten

 

Mit Aktionen wie Lidl-Ticket, Toffifee-Gutscheinen und Sparpreisen lockt die Bahn viele Kunden. Nicht wenige davon sind ehemalige Flugzeugbenutzer, die wegen den immer höher steigenden Flugpreisen auf die Schiene wechseln.

 

Neulich stiegen die Flugticket-Preise nochmals erheblich: mit der Insolvenz von Air Berlin dieses Jahr wurden innerdeutsche Flüge um einiges teuerer.

 

"Explizit für die bisherigen innerdeutschen Hauptrelationen von Air Berlin, nämlich München–Berlin, Köln/Düsseldorf–Berlin und München–Köln/Düsseldorf, haben wir deutlich mehr Buchungen", sagte ein Bahn-Sprecher der WELT. "Daher gehen wir davon aus, dass ein Teil der bisherigen Air-Berlin-Fluggäste, insbesondere Geschäftsreisende, auf die Züge der Deutschen Bahn gewechselt ist und weiter wechseln wird.“

 

Seit Oktober kletterten die Buchungszahlen über 10% für die nächsten Monate und für die relevanten Verbindungen, so der Bahnsprecher.

 

Dies liegt auch daran, dass Inlandsflüge einfach zu teuer werden. Durch die AirBerlin-Pleite ist die Lufthansa teilweise alleine am Markt und bestimmt als Monopolist somit die Preise. Desweiteren kommt es noch zu Engpässen,  da die AirBerlin-Maschinen aktuell nicht einsatzbereit sind.

 

Aktuell ist auch noch die Flugfirma Niki pleitegegangen, was zu weiteren Engpässen und Preiserhöhungen führen kann. Niki war zuletzt mit 21 Maschinen im Einsatz.

 

Quelle:


>>>WELT<<<