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Dreieichbahn: DB stellte neuen PESA Link vor

•Einsatz sukzessive ab Februar •PESA Link zwischen Frankfurt und Dieburg

Der PESA Link im Frankfurter Hauptbahnhof | Quelle: RMV/Markus Mendetzki
Der PESA Link im Frankfurter Hauptbahnhof | Quelle: RMV/Markus Mendetzki

Das neue Fahrzeug des Fahrzeugherstellers PESA, Typ Link, wurde mit der feierlichen Enthüllung des Schriftzuges "Dreieichbahn" offiziell vorgestellt. Dies geschah am 31. Januar 2019 im Frankfurter Hauptbahnhof unter dem Beisein von Frank Klingenhöfer, Vorsitzender der Regionalleitung DB Regio Mitte, Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer der Rhein-Main Verkehrsverbund GmbH (RMV), Christel Fleischmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DADINA und Andreas Maatz, Geschäftsführer der Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach mbH (kvgOF).


Auf der Linie RB 61 des RMV kommen die neuen Fahrzeuge nach und nach ab dem 02. Feburar 2019 zum Einsatz. Die RB 61 verläuft auf dem Streckenabschnitt Frankfurt Hbf—Neu lsenburg—Dreieich-Buchschlag—Rödermark–Ober Roden—Dieburg. Momentan sind allerdings erst 6 der bestellten 10 Fahrzeuge ausgeliefert, davon vier 3-Teiler und zwei 2-Teiler. Bestellt wurden aber sieben 3-Teiler und drei 2-Teiler.


Die Fahrzeuge wurden bereits im Juni 2016 bei der Inbetriebnahme des neuen Verkehrsvertrages bei dem polnischen Hersteller PESA Bydgoszcz SA bestellt, konnten aber aufgrund fehlerhaften Planungen und den damit auftretenden nicht erfolgten Zulassungen erst jetzt ausgeliefert werden.


Ausstattung und Komfort:

Zu den Ausstattungsmerkmalen gehören neben einem behindertengerechtem WC neben dem Rollstuhlplatz eine Videoüberwachung, ein Fahrgastinformationssystem (optisch/akustisch) mit Bildschirmen im Eingangsbereich sowie Steckdosen. Die Sitze (BR 633 (3-Teiler) mit 160 Sitzplätzen, BR 632 (2-Teiler) mit 110 Sitzplätzen) sind in Reihen- und Vis-a-Vis-Bestuhlung verbaut. Weiterhin sorgen eine Klimatisierung und eine Spaltüberbrückung an den Türen für ein angenehmes Reisen. Alle Bahnsteige sind stufenlos vom Zug erreichbar.


Im Mehrzweckbereich können nun bis zu 12 Fahrräder untergebracht werden.



Stimmen:

●„Wir freuen uns sehr, dass die Neufahrzeuge nun endlich eingesetzt werden können und damit der Komfort für die Reisenden deutlich erhöht wird“, sagt Frank Klingenhöfer. „Zum einen sorgt die moderne Innenausstattung für mehr Freude an der Zugfahrt, zum anderen werden wir die Qualität auf der Dreieichbahn auch durch fahrdynamische Eigenschaften wie die höhere Motorisierung sowie die Spurtstärke der neuen Züge nachhaltig stabilisieren. Unsere Fahrpersonale, die auf das neue Fahrzeug geschult wurden und deren Trainer sind bereits sehr zufrieden.“


●„Jeden Werktag sind rund 7000 Fahrgäste mit der Dreieichbahn unterwegs“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat. „Die lange erwarteten neuen Fahrzeuge bieten ihnen nicht nur mehr Platz durch einen höheren Sitzabstand und Echtzeitinformationen über die Fahrt und die nächsten Anschlüsse, sondern machen auch mit Spaltüberbrückung an den Zugtüren das Ein- und Aussteigen deutlich angenehmer.“


„Für viele Pendlerinnen und Pendler aus Eppertshausen oder Dieburg ist die Dreieichbahn mit ihrer Direktverbindung nach Frankfurt nicht mehr wegzudenken“, sagt Christel Fleischmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der DADINA. „Deshalb ist es umso besser, dass die neuen Fahrzeuge endlich da sind.“


„Gerade in dem eingleisigen Abschnitt zwischen Dreieich und Ober-Roden braucht es spurtstarke Fahrzeuge für einen stabilen Betriebsablauf“, so Andreas Maatz, Geschäftsführer der kvgOF. „Die neuen Fahrzeuge legen ein ordentliches Tempo vor – zum Vorteil der Fahrgäste.“


Quellen:


     》Text: Lucian Berndt

     》Bild: RMV/Markus Mendetzki

     》Info: Pressemitteilung der DB